IFA18 – Die neuen Kaffeemaschinen 2018

Die IFA 2018 war ausgebucht und bot Besuchen viel Neues. (Bild: Messe Berlin)

Zu der gerade zu Ende gegangen Internationalen Funkausstellung 2018 in Berlin, kamen rund 245.000 Besucher, darunter 150.000 Fachbesucher, von den mehr als 50 Prozent aus dem Ausland stammten auf das Berliner Messegelände. In den Messehallen unterm Funkturm drehte es sich in der letzten Woche rund um Unterhaltungselektronik und Hausgeräte, vom Smartphone, über Fernseher bis zur Kaffee- oder Waschmaschine. In dieses Jahr haben verschiedne Hersteller ihre Neuheiten rund um den Kaffee vorgestellt auf der IFA. Die Kaffee Piraten waren für Euch in Berlin vor Ort, um einen kleinen Überblick der IFA-Neuheiten 2018 für Euch zu erstellen.

Von dem italienischen Hersteller De’Longhi gab es zur IFA18 eine neue, eine Siebträger Espressomaschine und zwei Kaffeevollautomaten. Die neuen Geräte sollen noch Ende dieses Jahres bzw. spätestens Anfang 2019 auf den Markt kommen.

Die Filtermaschine De’Longhi Clessidra. (Bild: De’Longhi)
Die Filtermaschine De’Longhi Clessidra. (Bild: De’Longhi)

De’Longhi Clessidra
Die De’Longhi Clessidra ist die Filtermaschine der Italiener. Denn der Filterkaffee erlebt ein kleines Revival und erfreut sich immer größerer Beliebtheit, auch in jüngeren Generationen. Genau diese möchte De’Longhi mit seiner neuen Filtermaschine ansprechen. Ein zeitloses Design aus elegantem Glas und silberfarbenen Elementen schmeichelt der sanduhrähnlichen Form („clessidra“ ist übrigens das italienische Wort für Sanduhr). Die De’Longhi Clessidra soll ab Oktober 2018 für einen UVP von 130,- Euro in den Handel kommen.

Der Siebträger De’Longhi La Specialista auf der IFA. (Bild: KaffeePiraten.com)
Der Siebträger De’Longhi La Specialista auf der IFA. (Bild: KaffeePiraten.com)

De’Longhi La Specialista
Für alle Siebträger-Fans, des authentisch zubereiteten Espresso bringt De’Longhi die La Specialista auf den Markt. Den Mahlgrad, die Kaffeemenge und den Brüh-Druck hat man hier ganz unter der Kontrolle. Bei der Zubereitung des Lieblingsgetränks unterstützt einem das Gerät mit praktischen Gadgets wie der integrierten kaffeemühle samt einer smarten Tamping Station. Die La Specialista soll im ersten Quartal 2019 auf den Markt kommen und 799,- Euro (UVP) kosten.

De’Longhi Kaffeevollautomaten
Zur IFA 2018 haben die Italiener gleich zwei neue Kaffeevollautomaten mit im Gepäck gehabt, eine im Mittleren und ein Neuzugang im oberen Preissegment.

Der Kaffeevollautomat Dinamica Plus von De’Longhi bereitet per Knopfdruck diverse Kaffee- & Espresso Spezialitäten zu. (Bild: De’Longhi)
Der Kaffeevollautomat Dinamica Plus von De’Longhi bereitet per Knopfdruck diverse Kaffee- & Espresso Spezialitäten zu. (Bild: De’Longhi)

De’Longhi Dinamica Plus
Der Kaffeevollautomat De’Longhi Dinamica Plus bereitet per Knopfdruck diverse Kaffee- und Espressospezialitäten zu. Zudem lassen sich über die Kaffeekannenfunktion, ein kleines Kännchen für bis zu sechs Tassen aufeinmalzubereiten. Das farbige, 3,5 Zoll große TFT-Touch-Display sieht zudem schick aus und hat eine weiterentwickelte Bedienfunktion. Zwölf Getränke sind in der Maschine bereits vorinstalliert und sechs Plätze sind noch frei für Ihre ganz eigenen Spezialitäten. Zudem lässt sich auch die Dinamica Plus ganz einfach über die De’Longhi-App „Coffee Link“ steuern, wie dieses auch schon bei frühen Maschinen, wie der Primadonna Elite der Fall war. Die De’Longhi Dinamica Plus soll ab Oktober 2018 für 999,- Euro (UVP) in den Handel kommen.

Der neue Premium-Kaffeevollautomat De’Longhi Maestosa. (Bild: KaffeePiraten.com)
Der neue Premium-Kaffeevollautomat De’Longhi Maestosa. (Bild: KaffeePiraten.com)

De’Longhi Maestosa

Die De’Longhi Maestosa (italienisch für „majestätisch“) ist der neue Premium-Kaffeevollautomaten der Italiener. Die hochglanzpolierte Glasfront und das wellenförmig gestanzte Edelstahl, geben der Maestosa ein edles Design, das ein wenig an die Designs der 1960er Jahre erinnert. Der Kaffevollautomat wird über ein 5-Zoll großes farbieges Touchdisplay bedient. Was die neue De’Longhi Premiumklasse Maestosa jedoch besonders macht, sind die zwei Bohnenbehälter samt zwei voneinander unabhängiger Mahlwerke. Dieses war einer unserem Verbesserungsvorschläge im Test der De’Longhi Primadonna Elite gewesen. Über die Adaptive Mahltechnologie können so nun zwei unterschiedliche Kaffeespezialitäten gleichzeitig zubereitet werden. Natürlich versteht es sich von selbst, dass auch die Maestosa ist über die App Coffee-Link gesteuert werden kann. Die De’Longhi Maestosa soll ab Oktober 2018 für einen stolzen Preis von 2.499 Euro (UVP) erhältlich sein.

Nesspressos stellte zur IFA18 das neue Kapselformat Vertuo, samt Maschinen vor. (Bild: KaffeePiraten.com)
Nesspressos stellte zur IFA18 das neue Kapselformat Vertuo, samt Maschinen vor. (Bild: KaffeePiraten.com)

Nesspresso Vertuo
Der Schweizer Kaffeekapsel-Hersteller Nesspresso hat auf der IFA 2018 in Berlin, sein neues Kapselsystem Veruo vorgestellt. Nesspresso will mit den neuen Vertou-Kapseln das sein Angebot an Original-Kapseln erweitern, heißt es auf dem IFA-Stand von Nesspresso. Preiswerter ist die neue Vertou Kapsel jedoch nicht. Im Gegensatz zu den Original-Espresso-Maschinen, die mittlerweile recht günstig zu haben sind, liegt der Preis der vier verfügbaren VertuoPlus-Maschinen bei 200,- Euro, die Kapseln sind mit 0,45 bis 0,70 Euro ebenfalls teurer als die Ordinale, die es natürlich weiterhin geben wird.

Die Philips LatteGo aka Philips 5000 EP5335/10. (Bild: Philips)
Die Philips LatteGo aka Philips 5000 EP5335/10. (Bild: Philips)

Philips LatteGo
Auch der niederländische Hersteller Philipps hat auf der IFA einen neuen Kaffeevollautomat präsentiert. Die Philips LatteGo alias Philips 5000 EP5335/10 macht das, was man von einem guten Vollautomaten erwartet. Das Philips hat bei der Maschine ein Keramik Scheibenmahlwerk verbaut, was besonders langlebig sein soll. Die Philips 5000 LatteGo ist im Obereneinsteigerberich unter der Philips Saeco Xelsis (Hier zu unserm Testbericht) angesidelt. Brühgruppe ist herausnehmbar und unter fließendem Wasser leicht zu reinigen, im Wassertank sorgt ein Filter für bis zu 5.000 Zubereitungen ohne zwischenzeitliche Entkalken. Mit der Memo-Funktion lassen sich die beliebtesten Kaffeespezialitäten für einen schnellen Abruf speichern. Die Philips 5000 LatteGo unterstützt ab Werk sechs Zubereitungsarten und soll ab sofort für einen UVP von 799,00 Euro im Handel erhältlich sein.

USA: Starbucks stellt Stotterenden Kunden bloß

Beleidigendes "Okay, S-S-S-Sam" bei Statrbucks in den USA. (Bild: Tan Lekwijit)

Die US-Kaffeehauskette Starbucks hat sich für das Fehlverhalten eines Mitarbeiters entschuldigt, der sich über einen stotternden Kunden lustig gemacht hat und lässt den Fall untersuchen. Besagter Mitarbeiter antwortete kürzlich in einer Filiale in Philadelphia auf die Namensangabe bei der Bestellung des graduierten Studenten Sam mit “Okay, S-S-S-Sam”.

Beleidigendes "Okay, S-S-S-Sam" bei Statrbucks in den USA. (Bild: Tan Lekwijit)
Beleidigendes “Okay, S-S-S-Sam” bei Statrbucks in den USA. (Bild: Tan Lekwijit)

Spot auf dem Becher
Damit nicht genug, prangte als Name auf dem Kassenzettel am Kaffeebecher gut sichtbar “SSSAM”. Sam und der anwesende Freund Tan Lekwijit waren schockiert vom Verhalten des Mitarbeiters, der die Rechnung jedoch ohne den beleidigten Kunden gemacht hat. Sams Freund postete den Eklat öffentlichkeitswirksam auf seiner Facebook-Seite http://facebook.com/tanner.lekwijit . Zuvor war dieser Post von ihm von der offiziellen Starbucks-Seite gelöscht worden.

Unmittelbar nach dem Vorfall hatte Sam bereits eine E-Mail an den Starbucks-Kundenservice geschickt, woraufhin der Konzern sich laut Lekwijit bei Sam für die Falschschreibung entschuldigte und eine Entschädigung von fünf Dollar angeboten hatte. “Thema verfehlt”, schrieb Lekwijit dazu in seinem Post. Sam habe sich ob dieses Angebotes erneut diskriminiert gefühlt.

Fehlendes Bewusstsein
Nach eigener Aussage will Lekwijit den Service-Mitarbeitern mit seinem Post deutlich machen, dass ein solches Verhalten Menschen mit Sprachfehlern verletzt und verunsichert und daher unangebracht sei. Inzwischen hat Starbucks auf das Posting reagiert, sich persönlich bei Sam entschuldigt und eine nähere Untersuchung des Falls eingeleitet.

Laut offiziellem Statement habe der Konzern “null Toleranz für Diskriminierung” und setzte am 29. Mai mit der vorübergehenden Schließung von über 8.000 US-Filialen sogar ein landesweites Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung.

Die Realität sieht leider anders aus und der Vorfall in Philadelphia ist nicht der erste Ausrutscher, den sich ein Starbucks-Mitarbeiter gegenüber einem Kunden geleistet hat. Vor einem Jahr war bereits ein anderer Besucher von einem Angestellten beleidigt worden, der einen Trump-Fan auf dem Kassenzettel mit den Worten “Bau eine Mauer” angegriffen hatte. Auch die falsche Namenswiedergabe auf dem Kassenzettel bzw. Kaffeebecher ist wohl nicht neu.

Starbucks wegen Coffee to go Bechern unter Druck

Eine Koalition aus 1.600 Organisationen fordert von Starbucks die Einhaltung des Versprechens, einen 100-prozentig recycelbaren Kaffeebecher zu entwickeln.

Die US-Kaffeekette Starbucks hat ein mächtiges Problem, denn bei der Hauptversammlung gab es Proteste wegen eines gebrochenen Versprechens des Coffeshop-Riesens. Dieser hatte vor über zehn Jahren versprochen, einen 100-prozentig recycelbaren Kaffeebecher zu entwickeln und in seinen Filialen einzuführen. Da das bis heute nicht geschehen ist, hat eine Koalition aus 1.600 Organisationen mit einer Petition bereits knapp 900.000 Unterschriften gesammelt, um Druck aufzubauen.

Unnötiger Müll
Mit seinem „klarer Wortbruch“ trägt der US-Kaffeekonzern maßgeblich mit bei zum unnötigen Müllberg von Einweg-Kaffeebechern auf der Welt. Denn diese lassen sich nicht nur sehr schlecht recyceln, sondern können auch nur aus „frischem“ Papier hergestellt werden, da recycelte Papierfasern hierfür nicht stabile genug sind. Zudem führt die innen liegende Plastikbeschichtung der „Coffee to go Becher“ dazu, dass diese nur eigentlich nur in der Deponie verbrannt werden können und somit die Ressource unwiederbringlich verloren ist.

“Wir glauben an eine Welt, in der das Land, die Himmel und die Ozeane ein Heim sein kann für eine Fülle von Lebewesen und nicht eine Fülle von Plastik”, heißt es auf der Website der Kampagne #breakfreefromplastic, der verschiedenste Organisationen aus vielen Ländern angehören.

Um ein Umdenken zu erzielen, muss man sowohl bei den Konsumenten als auch den “Big Playern” ansetzen. Es ist daher wichtig, dass die einflussreichen, großen Unternehmen in die Pflicht genommen werden. Wenn sie ihre Geschäftspraktiken nachhaltiger gestalten, kann das durchaus etwas bewegen. In Deutschland gibt es hier auch schon einige lokale, lobenswerte Initiativen für Mehrweg-Kaffeebecher, leider sind diese aber noch nicht bundesweit einheitlich, wie es etwa bei dem Pfandsystem für Flaschen der Fall ist.

Proteste zeigen Wirkung
Dass die groß angelegten Proteste gegenüber dem US-Kaffeeriesen tatsächlich schon Wirkung zeigen, bestätigt eine aktuelle Meldung von “USA Today”. Demnach hat die Starbucks-Chefetage nun ihrerseits eine Initiative namens “NextGen Cup Challenge” ins Leben gerufen, in deren Zuge insgesamt zehn Mio. US-Dollar (rund 12,3 Mio. Euro) in die Hand genommen werden sollen, um einen 100-prozentig recycelbaren Kaffeebecher zu entwickeln. Für diese Zwecke können sich findige Köpfe ab sofort mit ihren kreativen Ideen beim Unternehmen um Fördergelder bewerben.

Die Espressomaschine AnZa

Die Espressomaschine AnZa. (Bild: AnZa)

Auf Indiegogo scheint das Thema Kaffee kein Einzelfall zu sein. Nun habe ich durch Zufall das Projekt „AnZa“ auf der Crowdfunding Plattform Indiegogo entdeckt. Zwar ist das Projekt bereits 8. September 2017 erfolgreich finanziert worden und hat mit 156.223,- US-Dollar, das 112 % der seiner Finanzierung erhalten.

Die Espressomaschine AnZa hat ein Gehäuse aus Beton. (Bild: AnZa)
Die Espressomaschine AnZa hat ein Gehäuse aus Beton. (Bild: AnZa)

Das Besondere der AnZa Espresso Siebträgermaschine ist jedoch das Design und die verwendeten Materialien Beton und weißem Corian. Ganzrichtig, das Gehäuse der Espresso Maschine besteht wahlweise auf polierten Beton oder aus Corian einem mineralisch-organischen Verbundwerkstoff (Acrylstein) der Firma DuPont. Aber egal ob aus Beton oder weißem Corian beide Varianten sehen sehr stygisch aus und fallen auf.

Mit einem Gehäuse aus Beton, die "AnZa" Espressomaschine. (Bild: AnZa)
Mit einem Gehäuse aus Beton, die “AnZa” Espressomaschine. (Bild: AnZa)

Mein persönlicher Favorit ist, die aus weißem Corian gefertigte AnZa die man derzeit für knapp 800,- US-Dollar zzgl. Versand auf Indigo bestellen kann. Der geschätzte Auslieferungstermin der Siebträger ist dort mit März 2018 angegeben.

Was haltet Ihr von dem Design und den verwendeten Materialen?
Ich freue mich auf Eure Meinung!

NowPresso Crowd finanzierte mobile Espresso Maschine

Als ich die Tage von Indiegogo wieder mal eine E-Mail mit Empfehlungen bekam, waren gleich zwei erfolgreiche Projekte mit dabei, welche mit Kaffee zu tun haben. Das eine die „NowPresso“ möchte ich Euch an dieser Stelle kurz vorstellen. Zu aller erst viel mir auf, dass das Konzept diese Espresso Maschine zum Mitnehmen mir bekannt vorkam. Nach einigem Überlegen fiel mir dann auch ein, woher ich das Konzept kannte, von der IFA 2012!

Damals hat auf der Internationalen Funkausstellung die französische Firma Handpresso ihre gleichnamige Expresso-Maschine vorstellt. Ein paar Jahre später kam dann auch die Minipresso auf den Markt, um Kaffee und Espresso unterwegs zuzubereiten. Jedoch habe ich von beiden Geräten danach auch nie wieder was gehört …

Zur IFA 2012 eine Neuheit, die Handpresso Espresso Maschine. (Bild: Handpresso)
Zur IFA 2012 eine Neuheit, die Handpresso Espresso Maschine. (Bild: Handpresso)
Auch die Minipresso will den Espresso unterwegs ermöglichen. (Bild: Minipresso)
Auch die Minipresso will den Espresso unterwegs ermöglichen. (Bild: Minipresso)

Nun will es die NowPresso wissen und hat dafür die eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne gestartet. Bei der die NowPresso Macher aus Melbourne, Australien, knapp 150.000 A-Dollar gesammelt haben und damit das Finanzierungsziel um 164 % übertroffen haben.

Die NowPresso will heißen und klaten Kaffee unterwegs liefern. (Bild: NowPresso)
Die NowPresso will heißen und klaten Kaffee unterwegs liefern. (Bild: NowPresso)

Mit der Akkubetreiben NowPresso kann aus heißen oder kaltem Wasser unterwegs, z. B. beim Wandern einen Espresso machen. Dazu nutzt die Maschine Nespresso– oder alternative Kapseln. Das günstigste NowPresso Paket kostet bei Indiegogo nach Ende der Kampagne 168,- A-Dollar zzgl. Versand. Der Versand soll laut dem Zeitplan noch im November dieses Jahres starten.

Kaffeemühle „Niche Zero“ sucht Unterstützer

Der Erfinder Martin Nicholson mit seiner Kaffeemühle "Niche Zero".

Auf der Crowdfunding Plattform Indiegogo sucht der Fan von gutem Kaffee und Designer Martin Nicholson aus Hampshire in Großbritannien gerade nach Unterstützern für seine Kaffeemühle „Niche Zero“. Das Besondere an der durchaus stygischen Kaffeemühle aus Aluminium, gehärtetem Stahl und Holz ist, dass diese zum mahlen einzelner Portionen gedacht ist. Nur so, wenn man für jede Tasse einzeln die Bohnen mahlt, kann man laut Erfinder Nicholson den perfekten Kaffee bekommen.

Unterstützer gesucht
Die angestrebte Mindestfinanzierung in Höhe von 50.000,- britischen Pfund ist bereits 163 % überschritten worden. Wer will, kann Martin Nicholson noch 14 Tage lang bei seinem Projekt Niche Zero unterstützen. Das derzeit günstige Paket „Niche Zero Indiegogo Special“ kostet 360 britische Pfund, plus 20 Pfund für den Versand, was zusammen 380,- Pfund und damit ungefähr 433,- Euro entspricht.

Sollte ein Leser der Kaffee Piraten ein Niche Zero auf diese Weise erstehen, würden wir uns über einen Erfahrungsbericht für unseren Blog sehr freuen. 🙂

IFA17: De’Longhi stellt PrimaDonna Class vor

Zur IFA 2017 stellt De’Longhi die PrimaDonna Class vor. (Bild: De’Longhi)

Seit Einführung der PrimaDonna-Serie steht diese für höchste Qualität und vereint die Topmodelle von De’Longhi im Premiumsegment. Mit der PrimaDonna Class stellt der italienische Hersteller zur IFA 2017 in Berlin nun sein neuestes Model der Öffentlichkeit vor. Der neue Kaffeevollautomat verbindet gekonnt italienisches Design mit Funktionalität und innovativen Features.

Design
Ein schickes, randloses Sensor-Touch-Display, das patentierte De’Longhi-Milchschaumsystem und die Bluetoothfunktion zur Nutzung der Coffee Link App auf dem Smartphone sind einige der Highlights, der neuen Geräte Generation. In der Topvariante kommt die PrimaDonna Class in einer eleganten Edelstahloptik und zusätzlichen Features daher.

Features
Die De’Longhi PrimaDonna Class bietet 15 vorinstallierte Kaffee- und Milchspezialitäten, davon sechs Klassiker direkt auf Knopfdruck. Zudem stehen einem drei bzw. sechs Benutzerprofile in der Premiumversion sowie ein zusätzliches Gastprofil zur Verfügung. Das patentierte De’Longhi-Milchschaumsystem soll dabei für einen sehr feinporigen und cremigen Milchschaum sorgen. Bei der Premiumvariante der PrimaDonna Class ist das Getränkesortiment um eine zusätzliche Teefunktion erweitert. Mit dieser kann unterschiedlich temperiertes Wasser zum Brühen von vier voreingestellten Teesorten – weißer, grüner, schwarzer und Früchtetee – bezogen werden.

Steuerung via App
Technisch weiß die PrimaDonna Class ebenfalls mit ein paar netten spielerein zu überzeugen. Das Kernelement hierbei ist das 3,5 Zoll große TFT-Display, mit dessen Sensor-Touch-Tasten sämtliche Funktionen der Maschine gesteuert werden. Wie die übrigen Modelle verfügt auch die PrimaDonna Class über eine Funktion namens „Mein Kaffee“. Bei, der sich individuelle Vorlieben des Kaffeetrinkers, wie Aroma, Kaffeestärke und -menge, abspeichern lassen. Wer seine Gäste beeindrucken will, greift zum Smartphone und nutzt einfach die kostenfreie „Coffee Link“ App und steuert die Maschine via Bluetooth. Neben den Einstellungsfeatures hält die App für den Kaffeegenießer ein interaktives Benutzerhandbuch samt nützlicher Pflegevideos bereit.

Preis & Verfügbarkeit
Die neue PrimaDonna Class von De’Longhi ist ab Oktober 2017 in den Farben Schwarz und Weiß für 1.099, – Euro (UVP) im Handel erhältlich. Die Premiumversion des Vollautomaten in Edelstahloptik kostet 1.299, – Euro (UVP).

 

IFA17: Philips stellt Saeco Xelsis vor

Die IFA-Neuheit 2017 ist die Saeco Xelsis. (Bild: Saeco)

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat auf der IFA 2017 in Berlin seinen neuen Premium-Kaffeevollautomaten Saeco Xelsis vorgestellt. Der luxuriöse Vollautomat Saeco Xelsis verwöhnt einen mit 15 verschiedenen Kaffeespezialitäten, die über den Touchscreen des Geräts ausgewählt werden können. Soll lässt sich der persönliche Kaffee spielend leicht bis ins Detail individualisieren und in bis zu 8 Nutzerprofilen abspeichern, die es erlauben denn persönlichen Kaffeegenuss auf Knopfdruck abzurufen.

 

Design
Der neue Saeco Kaffeevollautomat vermag auch beim Design zu überzeugen, egal ob mit schwarzem Klavierlack oder hochwertigem Edelstahl, der neue Vollautomat macht eine gute Figur. Das High-End-Modell mit einem Gehäuse aus hochwertigem Edelstahl überzeugt zudem mit weiteren Designdetails. Die Milchkaraffe mit Edelstahlabdeckung sowie der LED-beleuchtete Wassertank und Kaffeeauslauf verleihen dem innovativen Gerät einen modernen Touch, abseits des Mainstreams.

Einfache Reinigung
Dank des AquaClean-Wasserfilters soll die Saeco Xelsis bis zu 5.000 Tassen, ohne Entkalkung schaffen. Das HygieSteam getaufte Reinigung System reinigt den Milchkreislauf nach jeder Kaffeeausgabe mit einem kurzen Stoß heißen Dampfes, um eventuelle Rückstände aus dem System zu entfernen. Alle herausnehmbaren Komponenten der Maschine sind zudem spülmaschinenfest. Zudem kann, die herausnehmbare Brühgruppe unter warmem Wasser abgespült werden.

Preis & Verfügbarkeit
Laut dem Hersteller ist der neue Premium Kaffeevollautomat ab sofort im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Der Preise bewegt sich ja noch Ausführung zwischen 1.700,- und 2.000,- Euro (UVP).

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IFA17: Jura stellt S8 Mittelklasse Kaffeevollautomat vor

Mit der Jura S8, eröffnet mit der Schweizer Hersteller sein neues Premiummittelsegment. (Bild: Jura)

Zur IFA 2017 bring die Schweizer Firma Jura, einen neuen Kaffeevollautomaten im mittleren Preissegment auf den Markt. Die neue Jura S8 vereint die Vorzüge eines Vollautomaten der Mittelklasse mit Elementen der Premium- und Luxusklasse und bildet den Auftakt des neuen Premiummittelsegments bei Jura. Dabei überzeugt der Vollautomat S8 nicht nur Designliebhaber mit seinem zeitlosen Design, welches auf den ersten Blick in jedes Ambiente passt.

Mit der Jura S8, eröffnet mit der Schweizer Hersteller sein neues Premiummittelsegment. (Bild: Jura)
Mit der Jura S8, eröffnet mit der Schweizer Hersteller sein neues Premiummittelsegment. (Bild: Jura)

Mahlwerk
Mit dem mehrstufigen AromaG3-Mahlwerk und dem Pulsextraktionsprozess P.E.P. verfügt der Vollautomat über die vollenden Kombination für vollendeten Kaffeegenuss der Oberklasse. Vollständig neu und damit erstmals verfügbar ist die neue Milchschaumdüse der Jura S8. Sie überrascht durch ein innovatives Anwendungskonzept, das maximale Funktionalität mit nie gekannten haptischen Eigenschaften verbindet.

Interaktive Anleitung
Kaffeegenießer finden nun auch eine detaillierte Anleitung auf dem Display. Mit seinem Format von 4,3 Zoll soll das hochauflösende TFT-Touch-Farbdisplay mit seinem Konzept ein praktisches Bedienelement und zugleich optisch ansprechend sein, sodass der Weg zur gewünschten Kaffeespezialität einfach und smart ist.

Kaffeegenießer finden nun auch eine detaillierte Anleitung auf dem Display. (Bild: Jura)
Kaffeegenießer finden nun auch eine detaillierte Anleitung auf dem Display. (Bild: Jura)

Kaffeespezialitäten
Insgesamt stehen 15 Kaffeespezialitäten zur Verfügung. Ein besonders smartes Ausstattungsdetail ist laut Jura die Kompatibilität mit der “Jura Coffee-App”. Über den integrierten Bluetoothsender und Empfänger kann der Nutzer mit der App seine persönlichen Favoriten auf Smartphone oder Tablet speichern und hat so die ganze Welt des Kaffeegenusses stets griffbereit zur Hand.

Ausführungen
Die neue Jura S8 kommt in zwei Ausführungen auf den Markt. Die erstmals erhältliche Farbvariante Moonlight Silver soll mit ihrer Brillanz überzeugen und die Eleganz des Vollautomaten unterstreichen. Alternativ gibt es die neue S8 mit einer Front aus hochwertigem Chrom, was dem Vollautomaten ein noch edleres Finish verleihen soll.

Preis & Verfügbarkeit
Die Jura S8 in Moonlight Silver und Chrom wird ab Herbst über die von Jura autorisierten Fachhändler erhältlich sein. Der UVP der S8 Moonlight Silver liegt bei 1.490,- Euro, bei der S8 Chrom legt der UVP bei 1.690,- Euro.

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