Aeropress vorgestellt

Die Aeropress weiß für kleines Geld zu überzeugen. (Bild: KaffeePiraten)

Als ich das erste Mal von der Aeropress hörte, war ich skeptisch. Es war eine große Plastikspritze, die so aussah, als gehörte sie mehr in einen Sexshop als in eine feine Küche. Die Übertreibung auf der Verpackung hat mich gereizt – vor allem der daraus resultierende Kaffee, war geschmacklich ganz anders. Manche Kaffeeprofis lehnen Neues zu schnell ab, ich hingegen wollte es wissen.

Für viele Leute war es ein großes Upgrade ihrer älteren Kaffeemaschine für sehr kleines Geld. So sind viele Nutzer der Aeropress voll des Lobes über ihre Neuanschaffung – Zeit genug sich die Röhre für rund 30,- Euro genauer anzuschauen. Mit der Aeropress gefilterter Kaffee schmeckt vielen Menschen bester als aus der klassischen Kaffeefiltermaschine oder von Hand aufgebrühter Kaffee. Als Grund hierfür wird der recht lange Kontakt, des gemahlenen Kaffees mit dem Wasser und der Luftdruck genannt, der viele Aromen und kaum Bitterstoffe löst.

In meinem nicht repräsentativen Test favorisieren die meisten Tester den Kaffee der Aeropress und der French Press. Weit abgeschlagen hingegen war der klassisch gebrühte Filterkaffee bei der von mir initiierten Blindverkostung. Viele der Tester sagten, dass ihnen der klassische Filterkaffee zu dünn sei und bitter schmeckt, egal ob aus der Filterkaffeemaschine stammt oder handgefiltert ist.

Fazit
Mein Fazit des Tests ist, dass die Aeropress für kleines Geld zu überzeugen weiß und mit ihren kompakten Abmaßen eine wirkliche Bereicherung in der Küche darstellt. Zudem

geht die Kaffee Zubereitung mit der Aeropress schnell und einfach von der Hand, sodass man in ein paar Minuten eine gut schmeckende Tasse Kaffee hat. Des Weiteren ist die Aeropress schnell in ihre drei Bestandteile zerlegt und lässt sich daher schnell und einfach reinigen. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass die Kunststoffteile beinahe unzerstörbar sind.