Aeropress vorgestellt

Die Aeropress weiß für kleines Geld zu überzeugen. (Bild: KaffeePiraten)

Als ich das erste Mal von der Aeropress hörte, war ich skeptisch. Es war eine große Plastikspritze, die so aussah, als gehörte sie mehr in einen Sexshop als in eine feine Küche. Die Übertreibung auf der Verpackung hat mich gereizt – vor allem der daraus resultierende Kaffee, war geschmacklich ganz anders. Manche Kaffeeprofis lehnen Neues zu schnell ab, ich hingegen wollte es wissen.

Für viele Leute war es ein großes Upgrade ihrer älteren Kaffeemaschine für sehr kleines Geld. So sind viele Nutzer der Aeropress voll des Lobes über ihre Neuanschaffung – Zeit genug sich die Röhre für rund 30,- Euro genauer anzuschauen. Mit der Aeropress gefilterter Kaffee schmeckt vielen Menschen bester als aus der klassischen Kaffeefiltermaschine oder von Hand aufgebrühter Kaffee. Als Grund hierfür wird der recht lange Kontakt, des gemahlenen Kaffees mit dem Wasser und der Luftdruck genannt, der viele Aromen und kaum Bitterstoffe löst.

In meinem nicht repräsentativen Test favorisieren die meisten Tester den Kaffee der Aeropress und der French Press. Weit abgeschlagen hingegen war der klassisch gebrühte Filterkaffee bei der von mir initiierten Blindverkostung. Viele der Tester sagten, dass ihnen der klassische Filterkaffee zu dünn sei und bitter schmeckt, egal ob aus der Filterkaffeemaschine stammt oder handgefiltert ist.

Fazit
Mein Fazit des Tests ist, dass die Aeropress für kleines Geld zu überzeugen weiß und mit ihren kompakten Abmaßen eine wirkliche Bereicherung in der Küche darstellt. Zudem

geht die Kaffee Zubereitung mit der Aeropress schnell und einfach von der Hand, sodass man in ein paar Minuten eine gut schmeckende Tasse Kaffee hat. Des Weiteren ist die Aeropress schnell in ihre drei Bestandteile zerlegt und lässt sich daher schnell und einfach reinigen. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass die Kunststoffteile beinahe unzerstörbar sind.

Wie macht man „French Press“ Kaffee?

Es geht doch nichts über einen guten „French Press“ Kaffee am Wochenende! (Foto: Kris Atomic/Unsplash)
Es geht doch nichts über einen guten „French Press“ Kaffee am Wochenende! (Foto: Kris Atomic/Unsplash)

Am Wochenende oder wenn Freunde zu Besuch sind, koche ich gerne mal ein oder zwei Kannen „French Press“ Kaffee. Was mir immer wieder fragende Blicke einbringt, was dass denn bitte sei. Wenn ich dann erzähle, dass es sich um einen sogenannten „French Press“ Kaffee handelt, höre ich immer wieder, dass der so zubereitete Kaffee, den anwesenden Gästen sehr gut schmeckt.

Fragen über fragen …
So bekomme ich dann immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Wo gibt es „diese Kannen“ und was ist das für eine Art von Kaffee, den ich dafür verwende, sowie wie machst Du den Kaffee? All diese Fragen will ich mit diesem Beitrag beantworten!

Wo gibt’s die Kanne?
Ich habe meine Thermos French Press Kanne bei Amazon (hier findet Ihr meine Wunschliste) für rund 31,- Euro gekauft und bin mit ihr sehr zufrieden. Denn meine Thermoskanne hält den Kaffee auch lange genug warm und lässt sich leicht reinigen. Zudem ist die Edelstahlkanne Spülmaschinen fest.

Ecooe Doppelwandiger 1L French Press Kaffeebereiter Edelstahl. (Foto: Amazon)
Ecooe Doppelwandiger 1L French Press Kaffeebereiter Edelstahl. (Foto: Amazon)

Welche Art Kaffee?
Ich verwende für meinen French Press fair gehandelten Kaffee von indianischen Kaffee-Kleinbauern im guatemaltekischen Hochland, den ich über den Verlag und Vertrieb der action 365 GmbH in Frankfurt am Main beziehe, welche sich entwicklungspolitisch in der Region engagiert.

Die Kaffeesorte ist „Indígena Indio Kaffee“, welche es als ganze Bohne und gemahlen gibt. Der Kilopreis liegt hier bei knapp 18, – Euro.

Wie bereitet man French Press zu?
Wichtig ist, dass das so genannte „goldene Verhältnis“ zwischen Wasser und Kaffee für den perfekten Kaffeegenuss stimmen muss. Das bedeutet, für eine 1-Liter-Kanne French Press, dass zu dem einem Liter Wasser, 36 g grob gemahlenes Kaffeemehl kommt. Das kochend heiße Wasser wird dann auf das in der Kanne befindliche Kaffeemehl gekippt und muss dann 4,5 Minuten lang ziehen. Dach nach wird das Kaffeemehl mit dem Stempel heruntergedrückt und somit der Brühvorgang quasi unterbrochen – der Kaffee ist zum Genießen bereit.

Dekantieren
Wer mag, kann anschließend noch, den Kaffee dekantieren, sprich in ein anderes Gefäß umfüllen. Der Hintergrund ist, wenn der Kaffee in der French Press Kanne bleibt, setzt sich der Extraktionsprozess des Kaffees weiter fort, was den Kaffee nach längerer Zeit dann immer bitterer schmecken lässt. Anschließend muss man den French Press nur noch gießen!

Merken