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Per Zufall bin ich in dem heißen Sommer 2018 bei einem spontanen abendlichen Café besuch am Hackeschen-Markt zu meinem ersten „Cold-Drip“ gekommen. Ich war so angetan von diesem köstlichen kalten Kaffee und dessen wohltuender Kälte, dass ich den Barista fragte, wie er diesen leckeren Kaffee herstellt.

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Thorsten Claus (@thorstenclaus)

Empfehlung vom Barista

Der Barista sagte mir, dass der Cold-Drip noch relativ neu, jedoch das Herstellungsverfahren recht simpel ist. Bei der Kaffeezubereitung mit der Cold-Drip-Methode tropft eiskaltes Wasser (am besten aus Eiswürfeln) durch ein Ventil auf einen grob gemahlenes Kaffeepulver. Dadurch das, dass Eiswasser immer nur in Form von kleinen Tropfen auf das Kaffeemehl tropft, dauert der Vorgang bis zu 24 Stunden, je nach Menge. 

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Angetan von dem neuen kalten Brühverfahren und den Informationen des Baristas machte ich mich auf die Suche. Einige Zeit später stieß ich auf eine Vorrichtung namens „Dripster“ von einem Hamburger Startup. Eine Apparatur für den Heimgebrauch, daher genau das, was mir der Barista angeraten hatte. Kurz entschlossen bestellte ich mir einen Dripster und konnte es kaum abwarten, bis das Paket bei mir ankam.

Ungeduldiges Warten

Es dauerte ein paar Tage, bis das sehnsüchtig erwartet Sendung bei mir ankam. Als ich das Paket öffnetet, fand ich den Dripster inkl. passender Papierfilter und verschiedener Rezepte. Der Dripster selbst besteht aus drei ineinandergreifen Zylindern. Die beiden oberen Zylinder, einer für das Eiswasser samt Ventil und einer mit einem runden Einlass für den Papierfilter samt Kaffeepulver. Nur der Auffangbehälter am untersten Ende der Konstruktion besteht auf Glas. 

Fehlender Kaffee

Erst beim Auspacken des Dripsters fiel mir auf, dass ich etwas wichtiges Vergessen hatte, den adäquaten Kaffee. Also habe ich gleich versucht, beim erstbesten Kaffeehändler, um in der Nähe die passenden Kaffeebohnen für meinen Cold-Drip zu bekommen. Leider ohne Erfolg, denn der Händler konnte mir bei der Wahl des richtigen Kaffees nicht weiterhelfen, denn für ihn war Cold-Drip ebenso Neuland wie für den Autor. Fündig wurde ich dann später noch bei einem Kaffeeröster, der vor allem online mit seinem Kaffee handelt. Glücklicherweise hatte ich schon zuvor auf einer Messe einen Kontakt zum Röster geknüpft. 

Der Kaffee

Der Kaffeeröster empfahl mir einen 100 % Arabica, Single Origin aus Äthiopien, das passt. Ab nach Hause und frisch ans Werk. Der grob gemahlene Kaffee selbst liegt auf einem runden Kaffeefilter aus Papier. Hat sich der Kaffee im Filter nach einiger Zeit mit genügend Eiswasser verbunden, beginnt es unterhalb des Filterauslasses auch an zu tropfen. Die schwarze gefilterte Flüssigkeit wird in einem Gefäß unterhalb des Filters aufgefangen. Durch das Tropfverfahren werden Aromen und das Koffein ausgeschwemmt, wodurch sich das volle Bouquet entfalten kann. 

Mein Fazit

Mein erstes Resümee nach dem Esten gelungen Cold-Drip. Tatsächlich kommen im direkten Vergleich zur gebrühten Kaffeevariante besonders die fruchtigeren Töne zum Vorschein. Ich bin schon angetan, auch wenn man auf seine Cold-Drip eine Weile warten muss, bis dieser fertig ist.

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