IFA17: Philips stellt Saeco Xelsis vor

Die IFA-Neuheit 2017 ist die Saeco Xelsis. (Bild: Saeco)

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat auf der IFA 2017 in Berlin seinen neuen Premium-Kaffeevollautomaten Saeco Xelsis vorgestellt. Der luxuriöse Vollautomat Saeco Xelsis verwöhnt einen mit 15 verschiedenen Kaffeespezialitäten, die über den Touchscreen des Geräts ausgewählt werden können. Soll lässt sich der persönliche Kaffee spielend leicht bis ins Detail individualisieren und in bis zu 8 Nutzerprofilen abspeichern, die es erlauben denn persönlichen Kaffeegenuss auf Knopfdruck abzurufen.

 

Design
Der neue Saeco Kaffeevollautomat vermag auch beim Design zu überzeugen, egal ob mit schwarzem Klavierlack oder hochwertigem Edelstahl, der neue Vollautomat macht eine gute Figur. Das High-End-Modell mit einem Gehäuse aus hochwertigem Edelstahl überzeugt zudem mit weiteren Designdetails. Die Milchkaraffe mit Edelstahlabdeckung sowie der LED-beleuchtete Wassertank und Kaffeeauslauf verleihen dem innovativen Gerät einen modernen Touch, abseits des Mainstreams.

Einfache Reinigung
Dank des AquaClean-Wasserfilters soll die Saeco Xelsis bis zu 5.000 Tassen, ohne Entkalkung schaffen. Das HygieSteam getaufte Reinigung System reinigt den Milchkreislauf nach jeder Kaffeeausgabe mit einem kurzen Stoß heißen Dampfes, um eventuelle Rückstände aus dem System zu entfernen. Alle herausnehmbaren Komponenten der Maschine sind zudem spülmaschinenfest. Zudem kann, die herausnehmbare Brühgruppe unter warmem Wasser abgespült werden.

Preis & Verfügbarkeit
Laut dem Hersteller ist der neue Premium Kaffeevollautomat ab sofort im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Der Preise bewegt sich ja noch Ausführung zwischen 1.700,- und 2.000,- Euro (UVP).

Merken

IFA17: Jura stellt S8 Mittelklasse Kaffeevollautomat vor

Mit der Jura S8, eröffnet mit der Schweizer Hersteller sein neues Premiummittelsegment. (Bild: Jura)

Zur IFA 2017 bring die Schweizer Firma Jura, einen neuen Kaffeevollautomaten im mittleren Preissegment auf den Markt. Die neue Jura S8 vereint die Vorzüge eines Vollautomaten der Mittelklasse mit Elementen der Premium- und Luxusklasse und bildet den Auftakt des neuen Premiummittelsegments bei Jura. Dabei überzeugt der Vollautomat S8 nicht nur Designliebhaber mit seinem zeitlosen Design, welches auf den ersten Blick in jedes Ambiente passt.

Mit der Jura S8, eröffnet mit der Schweizer Hersteller sein neues Premiummittelsegment. (Bild: Jura)
Mit der Jura S8, eröffnet mit der Schweizer Hersteller sein neues Premiummittelsegment. (Bild: Jura)

Mahlwerk
Mit dem mehrstufigen AromaG3-Mahlwerk und dem Pulsextraktionsprozess P.E.P. verfügt der Vollautomat über die vollenden Kombination für vollendeten Kaffeegenuss der Oberklasse. Vollständig neu und damit erstmals verfügbar ist die neue Milchschaumdüse der Jura S8. Sie überrascht durch ein innovatives Anwendungskonzept, das maximale Funktionalität mit nie gekannten haptischen Eigenschaften verbindet.

Interaktive Anleitung
Kaffeegenießer finden nun auch eine detaillierte Anleitung auf dem Display. Mit seinem Format von 4,3 Zoll soll das hochauflösende TFT-Touch-Farbdisplay mit seinem Konzept ein praktisches Bedienelement und zugleich optisch ansprechend sein, sodass der Weg zur gewünschten Kaffeespezialität einfach und smart ist.

Kaffeegenießer finden nun auch eine detaillierte Anleitung auf dem Display. (Bild: Jura)
Kaffeegenießer finden nun auch eine detaillierte Anleitung auf dem Display. (Bild: Jura)

Kaffeespezialitäten
Insgesamt stehen 15 Kaffeespezialitäten zur Verfügung. Ein besonders smartes Ausstattungsdetail ist laut Jura die Kompatibilität mit der “Jura Coffee-App”. Über den integrierten Bluetoothsender und Empfänger kann der Nutzer mit der App seine persönlichen Favoriten auf Smartphone oder Tablet speichern und hat so die ganze Welt des Kaffeegenusses stets griffbereit zur Hand.

Ausführungen
Die neue Jura S8 kommt in zwei Ausführungen auf den Markt. Die erstmals erhältliche Farbvariante Moonlight Silver soll mit ihrer Brillanz überzeugen und die Eleganz des Vollautomaten unterstreichen. Alternativ gibt es die neue S8 mit einer Front aus hochwertigem Chrom, was dem Vollautomaten ein noch edleres Finish verleihen soll.

Preis & Verfügbarkeit
Die Jura S8 in Moonlight Silver und Chrom wird ab Herbst über die von Jura autorisierten Fachhändler erhältlich sein. Der UVP der S8 Moonlight Silver liegt bei 1.490,- Euro, bei der S8 Chrom legt der UVP bei 1.690,- Euro.

Merken

Zum Kaffee auf der IFA 2017

Logo IFA 2017

In wenigen Tagen ist es wieder soweit, dann öffnet in Berlin wieder die IFA ihre Pforten. Auch 2017 dürfte das Thema Kaffeemaschinen, insbesondere Kaffeevollautomaten eine wichtige Rolle auf der IFA spielen. Neben Philipps (Saeco), stellen auch Jura und die zur EBS-Gruppe gehörende Marke Krups neue Geräte zur IFA 2017 vor.

Jura
Das Schweizer Unternehmen Jura hat zur IFA zwei neue Kaffeevollautomaten für den Hausgebrauch angekündigt. Die Jura S8 und Z8 stellen neueste Generation der Kaffeevollautomaten der Schweizer Firma dar. Preislich sollen sich die edlen Vollautomaten zwischen 1.600,- und 2.700,- Euro UVP bewegen. Mehr dazu, an dieser Stelle ab dem 1. September.

Krups
Auch bei Krups gibt es dieses Jahr drei neue Kaffeevollautomaten der neuen Evidence-Linie. Bei, dem deutsch-französischen Hersteller besonderen Wert auf die drei Punkte Kompaktheit, Styling und Smartnes legt. Die neue Line soll Baristaqualität, danke einer „Quattro-Force“ genannten Technologie erzielen und so für einen vierfach höheren Kaffeegenuss sorgen.

Saeco
Zur IFA will das italienische Unternehmen seinen ersten mit Philips zusammen entwickelten Kaffeevollautomaten vorstellen. Die italienische Firma Seeco wurde 2009 vom niederländischen Philips Konzern übernommen.

Wie macht man „French Press“ Kaffee?

Es geht doch nichts über einen guten „French Press“ Kaffee am Wochenende! (Foto: Kris Atomic/Unsplash)
Es geht doch nichts über einen guten „French Press“ Kaffee am Wochenende! (Foto: Kris Atomic/Unsplash)

Am Wochenende oder wenn Freunde zu Besuch sind, koche ich gerne mal ein oder zwei Kannen „French Press“ Kaffee. Was mir immer wieder fragende Blicke einbringt, was dass denn bitte sei. Wenn ich dann erzähle, dass es sich um einen sogenannten „French Press“ Kaffee handelt, höre ich immer wieder, dass der so zubereitete Kaffee, den anwesenden Gästen sehr gut schmeckt.

Fragen über fragen …
So bekomme ich dann immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Wo gibt es „diese Kannen“ und was ist das für eine Art von Kaffee, den ich dafür verwende, sowie wie machst Du den Kaffee? All diese Fragen will ich mit diesem Beitrag beantworten!

Wo gibt’s die Kanne?
Ich habe meine Thermos French Press Kanne bei Amazon (hier findet Ihr meine Wunschliste) für rund 31,- Euro gekauft und bin mit ihr sehr zufrieden. Denn meine Thermoskanne hält den Kaffee auch lange genug warm und lässt sich leicht reinigen. Zudem ist die Edelstahlkanne Spülmaschinen fest.

Ecooe Doppelwandiger 1L French Press Kaffeebereiter Edelstahl. (Foto: Amazon)
Ecooe Doppelwandiger 1L French Press Kaffeebereiter Edelstahl. (Foto: Amazon)

Welche Art Kaffee?
Ich verwende für meinen French Press fair gehandelten Kaffee von indianischen Kaffee-Kleinbauern im guatemaltekischen Hochland, den ich über den Verlag und Vertrieb der action 365 GmbH in Frankfurt am Main beziehe, welche sich entwicklungspolitisch in der Region engagiert.

Die Kaffeesorte ist „Indígena Indio Kaffee“, welche es als ganze Bohne und gemahlen gibt. Der Kilopreis liegt hier bei knapp 18, – Euro.

Wie bereitet man French Press zu?
Wichtig ist, dass das so genannte „goldene Verhältnis“ zwischen Wasser und Kaffee für den perfekten Kaffeegenuss stimmen muss. Das bedeutet, für eine 1-Liter-Kanne French Press, dass zu dem einem Liter Wasser, 36 g grob gemahlenes Kaffeemehl kommt. Das kochend heiße Wasser wird dann auf das in der Kanne befindliche Kaffeemehl gekippt und muss dann 4,5 Minuten lang ziehen. Dach nach wird das Kaffeemehl mit dem Stempel heruntergedrückt und somit der Brühvorgang quasi unterbrochen – der Kaffee ist zum Genießen bereit.

Dekantieren
Wer mag, kann anschließend noch, den Kaffee dekantieren, sprich in ein anderes Gefäß umfüllen. Der Hintergrund ist, wenn der Kaffee in der French Press Kanne bleibt, setzt sich der Extraktionsprozess des Kaffees weiter fort, was den Kaffee nach längerer Zeit dann immer bitterer schmecken lässt. Anschließend muss man den French Press nur noch gießen!

Merken

Saeco X zur IFA17 angekündigt

So soll der "neue" Kaffeevollautomat aussehen. (Bild: KaffeePiraten.com Screenshot)
So soll der “neue” Kaffeevollautomat aussehen. (Bild: KaffeePiraten.com Screenshot)

Zur IFA 2017 in Berlin dürften Fans der italienischen Kaffeemaschinen Marke Saeco, die seit 2009 zum niederländischen Philips Konzern gehört gespannt sein. Denn zur Funkausstellung will das Unternehmen seine erste Version eines nach der Übernahme Realisten Kaffeevollautomaten vorstellen. Zwar sind die verfügbaren Informationen noch sehr spartanisch, aber es kling vielversprechend, was Saeco zum IFA-Mediabriefing vor ein paar Wochen in Berlin bekannt gegeben hat. Die Kaffee Piraten werden für Euch in Berlin live vor Ort sein und über die neue Kaffeemaschine berichten.

Merken

Merken

Kaffee Piraten 2.0

Willkommen bei den Kaffee Piraten 2.0! Nach dem unser Blog 2013 aufgrund einer Attacke kurz nach dem Start gleich wieder vom Netz gegangen ist, wagen wir heute den Neustart der Kaffee Piraten!

Wir möchten Euch zukünftig mit KaffeePiraten.com unabhängig und neutral zum Thema Kaffee und Kaffeekultur informieren. Denn Kaffee ist heute nicht nur einfach das schwarze Getränk aus der Tasse, welches wir morgens zum wach werden trinken. Kaffee ist Kult – egal ob aus dem Siebträger, dem Vollautomaten, der Kapselmaschine, oder von Hand gebrüht, der Muntermacher ist in aller Munde.

Natürlich findet Ihr die Kaffee Piraten auch weiterhin bei Twitter (twitter.com/KaffeePiraten), Instagram (https://instagram.com/Kaffee_Piraten) und Facebook (https://facebook.com/KaffeePiraten). Wir planen für die nächste Zeit Großes und freuen uns auf Euer Feedback.

Mit einem guten Kaffee lässt es sich gut arbeiten. (Foto Alexander Mils/Unsplash)
Mit einem guten Kaffee lässt es sich gut arbeiten. (Foto Alexander Mils/Unsplash)

Gastautoren gesucht!
Wenn Du auch gerne schreibst und Kaffee so liebst wie wir, möchten wir Dich einladen Deine Vorliebe für guten Kaffee samt Deinem Wissen rund um das schwarze Gold mit unseren Leserinnen und Lesern zu teilen – werde Gastautor bei den Kaffee Piraten!

Teile Deine Expertise in Sachen Kaffee mit unseren Leserinnen und Lesern. Erhöhe mit einem Gastbeitrag bei KaffeePiraten.com Deine Reputation und Deine Social-Media-Wahrnehmung im Netz. Wichtig ist, dass der von Dir gelieferte Beitrag keine Werbung beinhalten darf. Zudem muss er in seiner Art einzigartig sein (Unique Content).

An anderen Ort publizierte Beiträge scheiden daher für einen Gastbeitrag ebenso aus wie werbliche Beiträge. Wenn Du also Lust verspüren, Deine Kenntnisse und Know-how journalistisch in Szene zu setzen, dann schreibe uns eine E-Mail an: gastautor@kaffeepiraten.com

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Test: Nespresso U Milk

Die vom gleichnamigen Schweizer Kaffeeröster angebotene Kapselmaschine Nespresso U Milk macht auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Neben der Kaffeemaschine und dem X L fassenden Wassertank ist im Unterschied zu Nespresso U, bei der Milk U noch ein kabelloser Milchaufschäumer mit dabei.

Die Nespresso U Milk (Bild: Nespresso)
Die Nespresso U Milk (Bild: Nespresso)

Erster Eindruck
Der der erste Eindruck des Geräts ist positiv, denn der Aufbau der Kapselmaschine ist nur eine Sache von Minuten. Nach dem Auspacken muss die Milk U nur an das Stromnetz angeschlossen und der Wassertank gefüllt werden. Unsere Maschine ist, bis auf wenige Ausnahmen ganz in Schwarz in gehalten. Das und das wendete, hochwertige Plastik macht einen sehr guten Eindruck.

Der Wassertank und Milchaufschäumer der Nespresso U Milk lassen sich verstellen. (Bild: Nespresso)
Der Wassertank und Milchaufschäumer der Nespresso U Milk lassen sich verstellen. (Bild: Nespresso)

Kaffee-Test
Dank der Nespresso Milk U beiliegenden Starterkits mit 10 Nespresso Kaffeekapseln, kann man auch gleich schon mit dem Testen des Kaffees beginnen. Zuvor sollte man jedoch 2-3 Mal eine Tasse Kaffee ohne Kapsel ziehen. So ist sichergestellt, dass keine Produktionsreste mehr in der Maschine verblieben sind, welche den Kaffeegeschmack negative beeinflussen könnten.

Großer Nespresso-Test
Großer Nespresso-Test

Tipp: Die Kaffee Piraten empfehlen übrigens, immer nur frisches Wasser zur Kaffeezubereitung zu verwenden und immer vorher eine Tasse ohne Kaffee zu zubereiten. So lässt sich dann auch immer eine gute Kaffeequalität gewährleisten.

Nach dem Einschalten ist die Milk U nach ca. 1,5 Minuten einsatzbereit. Nach dem Einlegen der Kapsel muss man lediglich den leichtgängigen Schieber schließen und eine der drei verschiedenen programmierbaren Kaffeegrößen (Espresso, Ristretto und Lungo) per Tastendruck auswählen. Wenig später ist man dann am Ziel und hat einen wunderbar duftenden Kaffee. Die verbrauchte Kapsel wirft die Maschine übrigens automatisch, in einem speziellen Behälter aus.

Milchschaum
Wer gerne noch ein wenig warme Milch oder Milchschaum zu seinem Kaffee bevorzugt, kann dieses mit dem im System instigierten kabellosen Milchaufschäumer (bei Nespresso heißt dieser Aeropress) herstellen. Der beschichte Milchaufschäumer, kann je nach Wahl warme Milch oder einen schön festen Milchschaum herstellen. Aufgrund der durch das Volumen begrenzten Menge Milch kann man pro Aufschäumvorgang, nur Schaum für beispielsweise ein Glas Latte Macchiato mit dem Aeropress herstellen. Etwas anders gestaltet sich dies beim Herstellen der warmen Milch hierbei passt auch genug für zwei Tassen hinein.

Der Geschmack
Eines muss man Nespresso einfach lassen, für Industriekaffee liefern sie eine wirklich sehr gute Qualität. Der Kaffee hat jedoch auch seinen stolzen Preis (siehe Fazit). Trotz des stolzen Kilopreises von fast 90,00 Euro dürfte die Einfachheit der Handhabung und der gute Geschmack des Kaffees vor allem Einsteiger überzeugen.

Hygiene & Wartung
Wichtig ist, den Aeropress nach der Nutzung gründlich zu reinigen, weil sich sonst in dem Gerät eine Schicht aus Milchresten bildet. Zur Reinigung empfiehlt es sich, einfach etwas kaltes Wasser in dem Milchaufschäumer zu geben und dieses „Aufschäumen“, dadurch wird das Aeropress gereinigt. Anschließend, das Dreckwasser wegkippen und mit einem weichen Geschirrtuch oder Küchenkrepp trockenwischen – fertig.

Die Wartung und Reinigung der Nespresso U Milk gestaltet sich denkbar einfach. Der Auffangbehälter der Kapseln und Tropfbehälter lassen sich dank Magnetsystem leicht lösen und zum Reinigen in die Geschirrspülmaschine packen. Ab und an muss man die Maschine, entkalken, hierzu füllt man den Flüssigentkalker in den Wassertank und lässt ihn durchlaufen und wiederholt das Ganze danach mit einem Tank voll frisch Wasser.

Quintessenz
Das Fazit unseres Testes: Die Nespresso U Milk punktet im Test mit der einfachen Bedingung, drei verschiedenen programmierbaren Kaffeegrößen und einem automatischen Kapselauswurf nach jedem Brühvorgang. Ebenfalls überzeugte der Milchaufschäumer mit einem angenehmen festen Milchschau.

Negative fiel lediglich auf, dass sich pro Aufschäumvorgang nur Milchschaum für eine Tasse mit dem Aeropress herstellen lässt. Hier sollte der Hersteller vielleicht noch mal nachbessern. Der Preis (UVP) von 200,00 Euro für die Nespresso U Milk ist nicht gerade preiswärt, aber dennoch okay.

Aufgrund des Kapselsystems ist der Preis für den Kaffee sehr hoch, aufs Kilo hochgerechnet entspricht das ungefähr 240 Kapseln, bei dem 10 Stück bei Nespresso ab 3,60 Euro erhältlich sind. Je Kapselsorte sind zwischen 3-5g Kaffeemehl enthalten. Nimmt man die Kosten für eine 10er-Stange von Nespresso mal 24 (24 x 3,60 € = 86,40 €), kommt man auf einen Kilokaffeepreis von fast 90 Euro, das ist sehr teuer.

Merken

Großer Nespresso-Test

Der Kaffee-Kapsel-Markt ist in heller Aufruhr: Das Monopol von Nespresso ist gefallen! Wie Heuschrecken fallen geliebte Konkurrenten – wie Douwe Egberts, Jacobs, Zuiano & Co. – über die armen Nestlé-Kaffeeverkäufer her.

Großer Nespresso-Test
Großer Nespresso-Test

Die Kaffee-Piraten um Thorsten Claus wagen sich in die Schlangengrube der Kaffee-Veredler und testen “neue” und “alte” Kapseln auf Herz und Nieren. Mit Original-Nespresso-Maschinen und Kapseln aller verfügbaren Anbieter stehen “Espresso”, “Lungo” & “Ristretto” auf dem Prüfstand.

Um Haaresbreite hätte sich mit Jakobs einer der größten Verfolger fast selbst disqualifiziert. Dank des unerschütterlichen Engagements unserer Redaktion bekommen die Kaffeeröster von Mondelez (vorm. Kraft Foods) doch noch eine Chance – das war knapp!

Täglich trudeln bei uns in der Redaktion jetzt weitere geheimnisvolle Pakete von PR-Agenturen und Pressestellen ein. Ihr Inhalt: Das Beste, was die großen Kaffeeverkäufer der Welt zu bieten haben. Wir sind dann mal beim Auspacken – mehr in Kürze!

Bleiben Sie dran ….

Merken

Übernahme: Philips schluckt Saeco

Philips kommt immer mehr auf den Kaffeegeschmack. Mit der Senseo-Maschine hat der niederländische Elektronikkonzern vor sieben Jahren den Kaffeemarkt aufgemischt. Nun will sich der niederländische Elektrokonzern mit der Übernahme des italienischen Kaffeemaschinenherstellers Saeco im Segment für hochwertige Kaffeevollautomaten etablieren.

Philips schluckt den Herstller Saeco.
Philips schluckt den Herstller Saeco

Tradition in Kaffeevollautomaten
Saeco gehört zu den bekanntesten Herstellern von Kaffeevollautomaten. Das 1981 gegründete Unternehmen vertreibt seine Produkte in rund 60 Ländern. Philips wiederum hat den Kaffeemarkt vor Jahren mit seinen Senseo-Maschinen aufgemischt, die mit Kaffeepads statt Pulver befüllt werden.

200 Millionen Euro Kaufpreis
Saeco gehört derzeit noch zum französischen Finanzinvestor PAI. Am Sonntag hatte die italienische Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 ore“ berichtet, dass der Saeco-Vorstand das Philips-Angebot bereits gebilligt habe. Dennoch blieb zunächst unklar, in welchem Maße die Gläubigerbanken, bei denen das in Schwierigkeiten geratene Unternehmen offenbar Schulden in einer Größenordnung von rund 500 Millionen Euro hat, zu Entgegenkommen bereit sein könnten.

In Presseberichten war zunächst von einem Kaufpreis von 200 Millionen Euro die Rede und auch davon, dass Philips darüber hinaus weitere 60 Millionen Euro in das 1981 gegründete italienische Traditionsunternehmen investieren wolle. Das Unternehmen Saeco, beschäftigt derzeit rund 1.400 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 318 Millionen Euro. Davon entfielen jeweils 20 Prozent auf den italienischen Heimatmarkt sowie auf Deutschland, 35 Prozent auf andere europäische Länder sowie weitere 20 Prozent auf andere Teile der Welt.

 

Merken