Test: De’Longhi Primadonna Elite

Die De’Longhi Primadonna Elite (ECAM 656.75.MS) im KaffeePiraten-Test. (Bild: De’Longhi)

Schon auf den ersten Blick wirkt die De’Longhi Primadonna Elite auf IFA 2017 sehr edel auf den Autor. Umso mehr war man natürlich auf das Paket mit dem Testgerät gespannt. Der erste Eindruck beim Auspacken der De’Longhi Primadonna Elite in der Ausführung “ECAM 656.75.MS“, ein Vollautomat in der mittleren Oberklasse ist vor allem wertig. Dank des intelligenten Verpackungskonzeptes war der Kaffeevollautomat mit wenigen Handgriffen ausgepackt und einsatzbereit.

Design
Das Design der De’Longhi Primadonna Elite ist elegant. Die Front und die Seitenteile des Kaffeevollautomaten besteht bei unserem getestet Model „ECAM 656.75.MS“ größtenteils aus hochwertigem Edelstahl und ebenso wertig wirkenden silbernen Plastikfurnier gehalten.

Die De’Longhi Primadonna Elite (ECAM 656.75.MS) im KaffeePiraten-Test. (Bild: De’Longhi)
Die De’Longhi Primadonna Elite (ECAM 656.75.MS) im KaffeePiraten-Test. (Bild: De’Longhi)

Die Primadonna Elite kann über zwei Wege bedient werden, über die Smartphone-App „Coffee Link“, die für Android & iOS verfügbar ist oder das 4,3 Zoll große, festverbaute Display, welches einen aufgeräumten gut strukturierten Eindruck macht. Auf dem vorderen Teil der Oberseite des Vollautomaten ist eine zuschaltbare beheizbare Tassenablage und ein großer 400 Gramm fassender aromadichter Bohnenbehälter verbaut, welcher nicht ins Auge fällt, da er in der Maschine untergebracht ist.

Der Bohnenhälter der De’Longhi Primadonna Elite ist unauffällig, aber aromadicht. (Bild: De’Longhi)
Der Bohnenhälter der De’Longhi Primadonna Elite ist unauffällig, aber aromadicht. (Bild: De’Longhi)

Mahlwerk
Aus dem großen zentralen 400 Gramm fassenden, aromasicheren Bohnenbehälter, fallen die für eine Kaffeespezialität benötigen Bohnen direkt in das darunterlegende Edelstahl-Kegelmahlwerk, welches sich im Mahlgrad variieren lässt. Das Mahlwerk der De’Longhi Primadonna Elite arbeitet hierbei relativ leise. Von dort aus gelangt der frisch gemahlene Kaffee direkt in die Brüheinheit des Vollautomaten.

Bedienung
Die De’Longhi Primadonna Elite wird über das schon erwähnte 4,3 Zoll große Bedienfeld gesteuert. Neben den 15 vorangestellten Kaffeespezialität, mit Milch oder ohne, lassen sich noch verschieden eigene Kaffeekreationen in der Primadonna Elite in bis zu 15 persönlichen Nutzerprofilen abspeichern. Das Wasser für den Kaffee und die Dampferzeugung nimmt die Maschine aus ihrem großen 2 Liter Wassertank, der über einen eigenen Wasserfilter verfügt.

App Steuerung
Bedient wird die De’Longhi Primadonna Elite über das festverbaute Display mit Touchscreen, dessen Menü übersichtliche gestalte ist. Alternativ kann man den Kaffeevollautomaten auch mit der App „Coffee Link“ (für Android & iOS verfügbar) per Bluetooth ansteuern, was jedoch das manuelle Unterstellen einer Tasse oder eines Glases nicht ersetzt.

Für die Zubereitung von Milchkaffeegetränken verfügt der moderne Kaffeevollautomat über einen Milchaufschäumer. Dieser ist in dem ansteckbaren externen Milchbehälter aus Plastik untergebracht und reinigt sich selber mit heißem Wasser. Der Thermobehälter mit der Milch kann nach der Benutzung so direkt in den Kühlschrank wandern um beim nächsten Mal direkt weitergenutzt zu werden. Einzig, die zwei Dichtungsringe an der Maschine, auf die der Milchbehälter geschoben werden, sollte man von Zeit zu Zeit Manuel mit einem Küchenpapier und etwas warmen Wasser und Spüli von den wenigen Milchresten reinigen, die sich hier absetzen können.

Eine Besonderheit der De’Longhi Primadonna Elite ist die integrierte Trinkschokoladen-Funktion. Dank einer zusätzlichen Karaffe mit Quirl lässt sich im Handumdrehen köstliche, heiße Trinkschokolade auf Knopfdruck zubereiten.

Reinigung
Wie bei allen Geräten, die mit Lebensmitteln in direkten oder indirekten Kontakt treten, ist auch bei Kaffeevollautomaten die Reinigung ein wichtiges Thema. Die Auto-Clean-Funktion sorgt für eine automatische, hygienische Reinigung der Milchleitungen mit Heißwasser und Dampf, nach jedem Bezug einer milchhaltigen Kaffeespezialität. Wenn man mehre milchhaltige Kaffeespezialitäten Hintereindern zubereiten will, lasst sich die Auto-Clean-Funktion auch überspringen.

In Berlin, wo das Wasser nicht gerade Kalk arm ist, ist eine regelmäßige Entkalkung der Maschine wichtig, damit man auch lange freunde an dem Vollautomaten hat. Für die Entkalkung hat die Primadonna Elite einen extra Menüpunkt in den Einstellungen, dessen Durchlauf jedoch ca. 45 Minuten dauert. Teile, wie die Brüheinheit oder der Kaffeeauslauf lassen sich einfach zum Reinigen entnehmen und teils (Milchbehälter, Abtropfschale etc.) sogar bequem in der Spülmaschine reinigen.

I Tipp der Kaffeepiraten: Einmal pro Woche die entnehmbare Brüheinheit unterlaufenden warmen Wasser OHNE Spülmittel mit einer Spülbürste reinigen und anschließend außerhalb der Maschine trocknen zu lassen. So ist immer die Voraussetzung für eine gute, gleichbleibende Kaffeequalität gesichert.

Das regelmäßige Reinigen der Brüheinheit ist die Voraussetzung für eine gute, gleichbleibende Kaffeequalität. (Bild: De’Longhi)
Das regelmäßige Reinigen der Brüheinheit ist die Voraussetzung für eine gute, gleichbleibende Kaffeequalität. (Bild: De’Longhi)

II Tipp der Kaffeepiraten: Den Milch ansaugenden Silikonschlauch regelmäßig mit extra Milchreiniger säubern oder mit in die Spülmaschine geben.

Fazit
Das Fazit unseres Tests des De’Longhi Primadonna Elite fällt positiv aus. Besonders gut hat uns die zusätzliche Trinkschokoladen-Funktion gefallen, die auch aus Tafelschokolade eine sehr leckere Tafelschokolade zaubert. Wünschenswert, währe jedoch bei einem Kaffeevollautomaten dieser recht hohen Preisklasse (1.800, – Euro) ein zweiter Bohnenbehälter, so das man z. B. je nach gewünschter Kaffeespezialität, die Wahl zwischen Espresso Bonnen für Espresso oder Latte macchiato und anderen Bohnen für z. B. Kaffee Crema oder Schümli hat. Der Straßenpreis unseres Testgeräts liegt derzeit bei ca. 1.529, – Euro bei Amazon, das sind rund 15 % unter dem UVP des Herstellers.

IFA17: De’Longhi stellt PrimaDonna Class vor

Zur IFA 2017 stellt De’Longhi die PrimaDonna Class vor. (Bild: De’Longhi)

Seit Einführung der PrimaDonna-Serie steht diese für höchste Qualität und vereint die Topmodelle von De’Longhi im Premiumsegment. Mit der PrimaDonna Class stellt der italienische Hersteller zur IFA 2017 in Berlin nun sein neuestes Model der Öffentlichkeit vor. Der neue Kaffeevollautomat verbindet gekonnt italienisches Design mit Funktionalität und innovativen Features.

Design
Ein schickes, randloses Sensor-Touch-Display, das patentierte De’Longhi-Milchschaumsystem und die Bluetoothfunktion zur Nutzung der Coffee Link App auf dem Smartphone sind einige der Highlights, der neuen Geräte Generation. In der Topvariante kommt die PrimaDonna Class in einer eleganten Edelstahloptik und zusätzlichen Features daher.

Features
Die De’Longhi PrimaDonna Class bietet 15 vorinstallierte Kaffee- und Milchspezialitäten, davon sechs Klassiker direkt auf Knopfdruck. Zudem stehen einem drei bzw. sechs Benutzerprofile in der Premiumversion sowie ein zusätzliches Gastprofil zur Verfügung. Das patentierte De’Longhi-Milchschaumsystem soll dabei für einen sehr feinporigen und cremigen Milchschaum sorgen. Bei der Premiumvariante der PrimaDonna Class ist das Getränkesortiment um eine zusätzliche Teefunktion erweitert. Mit dieser kann unterschiedlich temperiertes Wasser zum Brühen von vier voreingestellten Teesorten – weißer, grüner, schwarzer und Früchtetee – bezogen werden.

Steuerung via App
Technisch weiß die PrimaDonna Class ebenfalls mit ein paar netten spielerein zu überzeugen. Das Kernelement hierbei ist das 3,5 Zoll große TFT-Display, mit dessen Sensor-Touch-Tasten sämtliche Funktionen der Maschine gesteuert werden. Wie die übrigen Modelle verfügt auch die PrimaDonna Class über eine Funktion namens „Mein Kaffee“. Bei, der sich individuelle Vorlieben des Kaffeetrinkers, wie Aroma, Kaffeestärke und -menge, abspeichern lassen. Wer seine Gäste beeindrucken will, greift zum Smartphone und nutzt einfach die kostenfreie „Coffee Link“ App und steuert die Maschine via Bluetooth. Neben den Einstellungsfeatures hält die App für den Kaffeegenießer ein interaktives Benutzerhandbuch samt nützlicher Pflegevideos bereit.

Preis & Verfügbarkeit
Die neue PrimaDonna Class von De’Longhi ist ab Oktober 2017 in den Farben Schwarz und Weiß für 1.099, – Euro (UVP) im Handel erhältlich. Die Premiumversion des Vollautomaten in Edelstahloptik kostet 1.299, – Euro (UVP).

 

Zum Kaffee auf der IFA 2017

Logo IFA 2017

In wenigen Tagen ist es wieder soweit, dann öffnet in Berlin wieder die IFA ihre Pforten. Auch 2017 dürfte das Thema Kaffeemaschinen, insbesondere Kaffeevollautomaten eine wichtige Rolle auf der IFA spielen. Neben Philipps (Saeco), stellen auch Jura und die zur EBS-Gruppe gehörende Marke Krups neue Geräte zur IFA 2017 vor.

Jura
Das Schweizer Unternehmen Jura hat zur IFA zwei neue Kaffeevollautomaten für den Hausgebrauch angekündigt. Die Jura S8 und Z8 stellen neueste Generation der Kaffeevollautomaten der Schweizer Firma dar. Preislich sollen sich die edlen Vollautomaten zwischen 1.600,- und 2.700,- Euro UVP bewegen. Mehr dazu, an dieser Stelle ab dem 1. September.

Krups
Auch bei Krups gibt es dieses Jahr drei neue Kaffeevollautomaten der neuen Evidence-Linie. Bei, dem deutsch-französischen Hersteller besonderen Wert auf die drei Punkte Kompaktheit, Styling und Smartnes legt. Die neue Line soll Baristaqualität, danke einer „Quattro-Force“ genannten Technologie erzielen und so für einen vierfach höheren Kaffeegenuss sorgen.

Saeco
Zur IFA will das italienische Unternehmen seinen ersten mit Philips zusammen entwickelten Kaffeevollautomaten vorstellen. Die italienische Firma Seeco wurde 2009 vom niederländischen Philips Konzern übernommen.