Zum Kaffee auf der IFA 2017

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In wenigen Tagen ist es wieder soweit, dann öffnet in Berlin wieder die IFA ihre Pforten. Auch 2017 dürfte das Thema Kaffeemaschinen, insbesondere Kaffeevollautomaten eine wichtige Rolle auf der IFA spielen. Neben Philipps (Saeco), stellen auch Jura und die zur EBS-Gruppe gehörende Marke Krups neue Geräte zur IFA 2017 vor.

Jura
Das Schweizer Unternehmen Jura hat zur IFA zwei neue Kaffeevollautomaten für den Hausgebrauch angekündigt. Die Jura S8 und Z8 stellen neueste Generation der Kaffeevollautomaten der Schweizer Firma dar. Preislich sollen sich die edlen Vollautomaten zwischen 1.600,- und 2.700,- Euro UVP bewegen. Mehr dazu, an dieser Stelle ab dem 1. September.

Krups
Auch bei Krups gibt es dieses Jahr drei neue Kaffeevollautomaten der neuen Evidence-Linie. Bei, dem deutsch-französischen Hersteller besonderen Wert auf die drei Punkte Kompaktheit, Styling und Smartnes legt. Die neue Line soll Baristaqualität, danke einer „Quattro-Force“ genannten Technologie erzielen und so für einen vierfach höheren Kaffeegenuss sorgen.

Saeco
Zur IFA will das italienische Unternehmen seinen ersten mit Philips zusammen entwickelten Kaffeevollautomaten vorstellen. Die italienische Firma Seeco wurde 2009 vom niederländischen Philips Konzern übernommen.

Übernahme: Philips schluckt Saeco

Philips kommt immer mehr auf den Kaffeegeschmack. Mit der Senseo-Maschine hat der niederländische Elektronikkonzern vor sieben Jahren den Kaffeemarkt aufgemischt. Nun will sich der niederländische Elektrokonzern mit der Übernahme des italienischen Kaffeemaschinenherstellers Saeco im Segment für hochwertige Kaffeevollautomaten etablieren.

Philips schluckt den Herstller Saeco.
Philips schluckt den Herstller Saeco

Tradition in Kaffeevollautomaten
Saeco gehört zu den bekanntesten Herstellern von Kaffeevollautomaten. Das 1981 gegründete Unternehmen vertreibt seine Produkte in rund 60 Ländern. Philips wiederum hat den Kaffeemarkt vor Jahren mit seinen Senseo-Maschinen aufgemischt, die mit Kaffeepads statt Pulver befüllt werden.

200 Millionen Euro Kaufpreis
Saeco gehört derzeit noch zum französischen Finanzinvestor PAI. Am Sonntag hatte die italienische Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 ore“ berichtet, dass der Saeco-Vorstand das Philips-Angebot bereits gebilligt habe. Dennoch blieb zunächst unklar, in welchem Maße die Gläubigerbanken, bei denen das in Schwierigkeiten geratene Unternehmen offenbar Schulden in einer Größenordnung von rund 500 Millionen Euro hat, zu Entgegenkommen bereit sein könnten.

In Presseberichten war zunächst von einem Kaufpreis von 200 Millionen Euro die Rede und auch davon, dass Philips darüber hinaus weitere 60 Millionen Euro in das 1981 gegründete italienische Traditionsunternehmen investieren wolle. Das Unternehmen Saeco, beschäftigt derzeit rund 1.400 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 318 Millionen Euro. Davon entfielen jeweils 20 Prozent auf den italienischen Heimatmarkt sowie auf Deutschland, 35 Prozent auf andere europäische Länder sowie weitere 20 Prozent auf andere Teile der Welt.

 

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