IFA18 – Die neuen Kaffeemaschinen 2018

Die IFA 2018 war ausgebucht und bot Besuchen viel Neues. (Bild: Messe Berlin)

Zu der gerade zu Ende gegangen Internationalen Funkausstellung 2018 in Berlin, kamen rund 245.000 Besucher, darunter 150.000 Fachbesucher, von den mehr als 50 Prozent aus dem Ausland stammten auf das Berliner Messegelände. In den Messehallen unterm Funkturm drehte es sich in der letzten Woche rund um Unterhaltungselektronik und Hausgeräte, vom Smartphone, über Fernseher bis zur Kaffee- oder Waschmaschine. In dieses Jahr haben verschiedne Hersteller ihre Neuheiten rund um den Kaffee vorgestellt auf der IFA. Die Kaffee Piraten waren für Euch in Berlin vor Ort, um einen kleinen Überblick der IFA-Neuheiten 2018 für Euch zu erstellen.

Von dem italienischen Hersteller De’Longhi gab es zur IFA18 eine neue, eine Siebträger Espressomaschine und zwei Kaffeevollautomaten. Die neuen Geräte sollen noch Ende dieses Jahres bzw. spätestens Anfang 2019 auf den Markt kommen.

Die Filtermaschine De’Longhi Clessidra. (Bild: De’Longhi)
Die Filtermaschine De’Longhi Clessidra. (Bild: De’Longhi)

De’Longhi Clessidra
Die De’Longhi Clessidra ist die Filtermaschine der Italiener. Denn der Filterkaffee erlebt ein kleines Revival und erfreut sich immer größerer Beliebtheit, auch in jüngeren Generationen. Genau diese möchte De’Longhi mit seiner neuen Filtermaschine ansprechen. Ein zeitloses Design aus elegantem Glas und silberfarbenen Elementen schmeichelt der sanduhrähnlichen Form („clessidra“ ist übrigens das italienische Wort für Sanduhr). Die De’Longhi Clessidra soll ab Oktober 2018 für einen UVP von 130,- Euro in den Handel kommen.

Der Siebträger De’Longhi La Specialista auf der IFA. (Bild: KaffeePiraten.com)
Der Siebträger De’Longhi La Specialista auf der IFA. (Bild: KaffeePiraten.com)

De’Longhi La Specialista
Für alle Siebträger-Fans, des authentisch zubereiteten Espresso bringt De’Longhi die La Specialista auf den Markt. Den Mahlgrad, die Kaffeemenge und den Brüh-Druck hat man hier ganz unter der Kontrolle. Bei der Zubereitung des Lieblingsgetränks unterstützt einem das Gerät mit praktischen Gadgets wie der integrierten kaffeemühle samt einer smarten Tamping Station. Die La Specialista soll im ersten Quartal 2019 auf den Markt kommen und 799,- Euro (UVP) kosten.

De’Longhi Kaffeevollautomaten
Zur IFA 2018 haben die Italiener gleich zwei neue Kaffeevollautomaten mit im Gepäck gehabt, eine im Mittleren und ein Neuzugang im oberen Preissegment.

Der Kaffeevollautomat Dinamica Plus von De’Longhi bereitet per Knopfdruck diverse Kaffee- & Espresso Spezialitäten zu. (Bild: De’Longhi)
Der Kaffeevollautomat Dinamica Plus von De’Longhi bereitet per Knopfdruck diverse Kaffee- & Espresso Spezialitäten zu. (Bild: De’Longhi)

De’Longhi Dinamica Plus
Der Kaffeevollautomat De’Longhi Dinamica Plus bereitet per Knopfdruck diverse Kaffee- und Espressospezialitäten zu. Zudem lassen sich über die Kaffeekannenfunktion, ein kleines Kännchen für bis zu sechs Tassen aufeinmalzubereiten. Das farbige, 3,5 Zoll große TFT-Touch-Display sieht zudem schick aus und hat eine weiterentwickelte Bedienfunktion. Zwölf Getränke sind in der Maschine bereits vorinstalliert und sechs Plätze sind noch frei für Ihre ganz eigenen Spezialitäten. Zudem lässt sich auch die Dinamica Plus ganz einfach über die De’Longhi-App „Coffee Link“ steuern, wie dieses auch schon bei frühen Maschinen, wie der Primadonna Elite der Fall war. Die De’Longhi Dinamica Plus soll ab Oktober 2018 für 999,- Euro (UVP) in den Handel kommen.

Der neue Premium-Kaffeevollautomat De’Longhi Maestosa. (Bild: KaffeePiraten.com)
Der neue Premium-Kaffeevollautomat De’Longhi Maestosa. (Bild: KaffeePiraten.com)

De’Longhi Maestosa

Die De’Longhi Maestosa (italienisch für „majestätisch“) ist der neue Premium-Kaffeevollautomaten der Italiener. Die hochglanzpolierte Glasfront und das wellenförmig gestanzte Edelstahl, geben der Maestosa ein edles Design, das ein wenig an die Designs der 1960er Jahre erinnert. Der Kaffevollautomat wird über ein 5-Zoll großes farbieges Touchdisplay bedient. Was die neue De’Longhi Premiumklasse Maestosa jedoch besonders macht, sind die zwei Bohnenbehälter samt zwei voneinander unabhängiger Mahlwerke. Dieses war einer unserem Verbesserungsvorschläge im Test der De’Longhi Primadonna Elite gewesen. Über die Adaptive Mahltechnologie können so nun zwei unterschiedliche Kaffeespezialitäten gleichzeitig zubereitet werden. Natürlich versteht es sich von selbst, dass auch die Maestosa ist über die App Coffee-Link gesteuert werden kann. Die De’Longhi Maestosa soll ab Oktober 2018 für einen stolzen Preis von 2.499 Euro (UVP) erhältlich sein.

Nesspressos stellte zur IFA18 das neue Kapselformat Vertuo, samt Maschinen vor. (Bild: KaffeePiraten.com)
Nesspressos stellte zur IFA18 das neue Kapselformat Vertuo, samt Maschinen vor. (Bild: KaffeePiraten.com)

Nesspresso Vertuo
Der Schweizer Kaffeekapsel-Hersteller Nesspresso hat auf der IFA 2018 in Berlin, sein neues Kapselsystem Veruo vorgestellt. Nesspresso will mit den neuen Vertou-Kapseln das sein Angebot an Original-Kapseln erweitern, heißt es auf dem IFA-Stand von Nesspresso. Preiswerter ist die neue Vertou Kapsel jedoch nicht. Im Gegensatz zu den Original-Espresso-Maschinen, die mittlerweile recht günstig zu haben sind, liegt der Preis der vier verfügbaren VertuoPlus-Maschinen bei 200,- Euro, die Kapseln sind mit 0,45 bis 0,70 Euro ebenfalls teurer als die Ordinale, die es natürlich weiterhin geben wird.

Die Philips LatteGo aka Philips 5000 EP5335/10. (Bild: Philips)
Die Philips LatteGo aka Philips 5000 EP5335/10. (Bild: Philips)

Philips LatteGo
Auch der niederländische Hersteller Philipps hat auf der IFA einen neuen Kaffeevollautomat präsentiert. Die Philips LatteGo alias Philips 5000 EP5335/10 macht das, was man von einem guten Vollautomaten erwartet. Das Philips hat bei der Maschine ein Keramik Scheibenmahlwerk verbaut, was besonders langlebig sein soll. Die Philips 5000 LatteGo ist im Obereneinsteigerberich unter der Philips Saeco Xelsis (Hier zu unserm Testbericht) angesidelt. Brühgruppe ist herausnehmbar und unter fließendem Wasser leicht zu reinigen, im Wassertank sorgt ein Filter für bis zu 5.000 Zubereitungen ohne zwischenzeitliche Entkalken. Mit der Memo-Funktion lassen sich die beliebtesten Kaffeespezialitäten für einen schnellen Abruf speichern. Die Philips 5000 LatteGo unterstützt ab Werk sechs Zubereitungsarten und soll ab sofort für einen UVP von 799,00 Euro im Handel erhältlich sein.

Die Espressomaschine AnZa

Die Espressomaschine AnZa. (Bild: AnZa)

Auf Indiegogo scheint das Thema Kaffee kein Einzelfall zu sein. Nun habe ich durch Zufall das Projekt „AnZa“ auf der Crowdfunding Plattform Indiegogo entdeckt. Zwar ist das Projekt bereits 8. September 2017 erfolgreich finanziert worden und hat mit 156.223,- US-Dollar, das 112 % der seiner Finanzierung erhalten.

Die Espressomaschine AnZa hat ein Gehäuse aus Beton. (Bild: AnZa)
Die Espressomaschine AnZa hat ein Gehäuse aus Beton. (Bild: AnZa)

Das Besondere der AnZa Espresso Siebträgermaschine ist jedoch das Design und die verwendeten Materialien Beton und weißem Corian. Ganzrichtig, das Gehäuse der Espresso Maschine besteht wahlweise auf polierten Beton oder aus Corian einem mineralisch-organischen Verbundwerkstoff (Acrylstein) der Firma DuPont. Aber egal ob aus Beton oder weißem Corian beide Varianten sehen sehr stygisch aus und fallen auf.

Mit einem Gehäuse aus Beton, die "AnZa" Espressomaschine. (Bild: AnZa)
Mit einem Gehäuse aus Beton, die “AnZa” Espressomaschine. (Bild: AnZa)

Mein persönlicher Favorit ist, die aus weißem Corian gefertigte AnZa die man derzeit für knapp 800,- US-Dollar zzgl. Versand auf Indigo bestellen kann. Der geschätzte Auslieferungstermin der Siebträger ist dort mit März 2018 angegeben.

Was haltet Ihr von dem Design und den verwendeten Materialen?
Ich freue mich auf Eure Meinung!